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Über uns

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Wir lieben das Mittelalter und stellen seit über 10 Jahren passendes Schuhwerk für unser Hobby her.

Anfangs noch in handwerklicher Einzelanfertigung, ist CP-Abenteuer unter der Leitung von Christian Pohen (daher auch CP) zu dem Hersteller für Mittelalter-Schuhe geworden. Außerdem bieten wir mit unserem sechsköpfigen Team auch ein großes Sortiment aus Mittelalter-Kleidung und Accessoires an.

Warte mal: Verkauft ihr nicht eigentlich nur Schuhe?

Ja, und das tun wir immer noch. Historische Schuhe machen immer noch einen großen Teil unseres Angebotes aus. Wir haben hier seit jeher das Ziel, der „Deichmann des Mittelalters“ zu werden. Oder frei nach Ingvar Kamprad (dem Gründer von IKEA): „Wir wollen ein breites Sortiment von schönen und funktionsgerechten historischen Schuhen zu so niedrigen Preisen anbieten, dass jeder sie sich leisten kann“

Dieses Ziel haben wir erreicht, und so haben wir uns neue Herausforderungen gesucht. 

Und warum jetzt Kleidung?

Was passt besser zu Mittelalter-Schuhen, als passende Kleidung und dazugehörige Accessoires?

Uns treiben hier zwei Dinge an: Zum einen möchten wir euch den Einkauf von Mittelalter-Ausrüstung so einfach wie möglich machen. Bei uns gibt es alles aus einer Hand. Von Kopf bis Fuß, sozusagen. Du brauchst deine historischen Schuhe und die Gewandung nicht mehr in unterschiedlichen Shops zusammensuchen. 

Zum anderen möchten wir der Welt eine andere Art von Mittelalter-Kleidung bringen. Eine, die deine Darstellung noch glaubhafter macht. Kleidung, die aussieht, als ob sie wirklich lange getragen wurde. Wir wollen weg von den sauberen, glattgebügelten Tuniken in strahlenden Farben, hin zu Gewandungen, die wirklich nach einer Geschichte aussehen.

Aber das sieht alles so… dreckig aus?

Richtig: Dreckig, benutzt, geflickt – eben genau so, als hättest du in deiner Mittelalter-Gewandung schon das ein oder andere Abenteuer erlebt. Und weil du deine Mittelalter-Kleidung wohl kaum so lange tragen willst, bis sie wirklich benutzt aussieht, haben wir dies für dich übernommen. 

Sehe ich dann nicht wie der letzte Penner aus?

Mit Sicherheit nicht. Nicht nur die Kleidung des einfachen Volkes, wie Bauern, Handwerkern, Soldaten und Mägden, wirkt durch Gebrauchsspuren interessanter. Auch die Ausrüstung von Rittern und anderen Helden wird durch den Used-Look glaubwürdiger. Ein Ritter ohne Kratzer auf der Rüstung hat noch nie einen Drachen erlegt. 

Ist das nicht eher was für Rollenspieler?

Warum sollte eine glaubhafte und authentische Darstellung nur Rollenspielern vorbehalten bleiben?

Wir möchten generell mehr Spiel in die Mittelalterszene bringen. Egal ob LARP, Histotaiment oder Reenactment. Wir möchten mit unseren Tuniken, Wappenröcken, Hosen und Gugeln Geschichten erzählen und Abenteuer sichtbar machen. Wie lange muss der Handwerker wohl geschuftet haben, dass er so aussieht? Was ist der Magd passiert, dass sie solche Flecken auf ihrem Kleid hat? Der Ritter ist noch schmutzig vom letzten Tunier. Und der Wikinger war wochenlang auf seinem Boot unterwegs. Für uns steht hinter einer starken Darstellung immer eine spannende Geschichte! Und da ist es egal, ob diese auf historischen Funden basiert oder frei erfunden ist.

Gibt es historische Beispiele für den coolen „Used Look“?

Es gibt eine Menge archäologische Funde, die zeigen, dass Kleidung lange getragen und dementsprechend repariert wurde. Was auch nur logisch ist, wenn man bedenkt, wie teuer und aufwendig die Herstellung beispielsweise einer einzelnen Tunika war. Die wurde dann gehegt und gepflegt. Und wenn ein Loch drin war, wurde sie geflickt.

Außerdem gab es im Mittelalter noch keine Waschmaschinen. Gewaschen wurde also meist an Flüssen oder anderen fließenden Gewässern. Dass die Wäsche darin nicht so 95-Grad-Kochwäsche-sauber wurde wie heute, ist auch irgendwie einleuchtend. So hat der harte Alltag im Mittelalter auch seine Spuren auf der Kleidung hinterlassen.

Doch auch ohne historischen Hintergrund findet man eine Menge Beispiele. Man muss einfach nur mal in Film und Fernsehen schauen. Kaum eine History-Dokumentation kommt ohne künstlich gealterte Kleidung aus. Stell’ dir doch mal Serien wie „Game of Thrones“ oder „Vikings“ mit neuer, unbenutzt aussehender Kleidung vor. Komisch, oder? Bei Filmkostümen ist es schon lange gang und gäbe, sie zu patinieren und auf alt zu trimmen. Selbst wenn sie in den meisten Fällen wenig mit wirklich historisch-authentischer Kleidung zu tun haben, so sind große Blockbuster und Serienerfolge schon immer Vorbilder für die Gewandung auf Mittelaltermärkten gewesen. Da ist es nur logisch, das man auch so cool aussehen will wie der Filmheld aus dem letzten Hollywoodstreifen.

Hier gehts zu unserer Kleidung.

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